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Wie dir Nichtstun helfen kann

Wie dir Nichtstun helfen kann

 

Bei all den Aufgaben und Pflichten, die wir haben, wenn wir etwas erreichen wollen, gibt es eine gute Nachricht!

Es hilft dir auch, wenn du nichts tust.

Natürlich tun wir immer irgendwas. Das ist auch das was uns am meisten stresst.

Jetzt geht es um Dinge, die wir ohne einen bestimmten Zweck tun. Und scheinbar auch etwas, das nichts bringt.

Das meinen wir zumindest, wenn wir nichts Offensichtliches tun, um weiter zu kommen, etwas Wichtiges zu erledigen oder unsere Ziele zu verfolgen.

Deswegen nennen wir es „Nichtstun“.

Allerdings tun wir beim Nichtstun ganz, ganz viel! Für uns, unsere Ziele und unseren Erfolg.

Innehalten

Das Leben heute ist sehr schnelllebig, hektisch und wir werden mit Informationen überflutet. Da kann es helfen zwischendurch einmal kurz innezuhalten.

Es kommt nicht drauf an wie lange du das tust, sondern wichtiger ist, dass es öfters zwischendurch geschieht.

Während du wartest, dass dein Tee-Wasser kocht, kannst du z.B. aus dem Fenster schauen, deine ganzen Muskelanspannungen loslassen, tief durchatmen und einfach nur spüren, dass du da bist. Mehr ist es nicht.

Mit etwas Übung kommst du innerhalb von Sekunden wieder ganz bei dir und in deinem Körper an.

Aus dieser entspannten Haltung heraus, bist du fitter, kannst besser denken und somit fühlst du dich auch bei deinen täglichen Aufgaben wohler.

Nachspüren

Unsere Erlebnisse prägen uns alle. Und täglich erleben wir viele verschiedene Dinge.

Ging es dir da nicht auch schon mal so, dass dich deine Gefühle überfordert haben?

Du hast dich vielleicht über jemanden oder etwas geärgert, hattest eine extrem positive Erfahrung und bist davon noch ganz aufgedreht oder du hattest einfach zu viele Eindrücke auf einmal.

Wenn du das merkst, kannst du folgendes ausprobieren. Spüre einfach kurz nach was gerade passiert ist und was es bei dir ausgelöst hat.

Dazu kannst du die Augen schließen, ruhig und gleichmäßig atmen und dir selber fünf Minuten gönnen um einfach das Erlebte zu verarbeiten.

Vielleicht wird dir dabei bewusst, von welchen Situationen du mehr und von welchen du weniger willst.

Auf jeden Fall denkst du danach klarer, bist mehr in der Gegenwart und wirst nicht mehr von deinen Emotionen aus vergangenen Erlebnissen geleitet. Wenn eine Situation positiv war, kannst du das gute Gefühl natürlich mitnehmen – ganz bewusst.

Entspannen

Sorge zwischendurch immer wieder für Ruhe und Entspannung. Was auch immer das für dich heißt. Überlege dir ein paar schöne Sachen, die dich richtig runter bringen. Vielleicht weißt du auch schon was das ist.

Hier ein paar Beispiele, falls du keine Ideen hast:

  • Spazieren gehen
  • Meditieren
  • Schlafen
  • Musik hören.

Und keine Zeit ist eine Ausrede! Es findet sich immer Zeit und in diesem Fall ist es einfach besonders wichtig.

Du kannst zum Beispiel deine Mittagspause mit einem Spaziergang verbinden oder während du irgendwo warten musst vor dich hin meditieren.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich danach alles schneller erledige. Also anstatt die Zeit zu sparen und von einer Aufgabe zur nächsten zu hetzen, lieber kurz nichts tun und dann erfrischt und neu durchstarten!

„Wer loslässt hat beide Hände frei.“ (Aus China)

Motivation

Bei all diesen Nichts-Tun-Tätigkeiten ;-) tankst du unheimlich auf und hast danach wieder viel mehr Kraft und Energie um deine Ziele weiter zu verfolgen. Und zwar auf eine leichte, entspannte und ausgerichtete Weise. Und ich finde das motiviert ungemein.

Sicher kennst du das Gefühl das man hat, wenn man etwas für sich gemacht hat und wieder richtig erfrischt und entspannt ist. Dann kommt der Wunsch so etwas öfters zu machen. Im Alltag geht das allerdings schnell wieder unter.

Daher empfehle ich dir das als Rituale in deinen Tagesablauf mit einzubauen und es dann einfach zu machen. Es muss nicht lange sein, sondern nur regelmäßig. Anfangen und dran bleiben ist wie immer der goldene Weg.

Irgendwann ist es für dich wie Zähneputzen. Du machst es einfach, weil es dazu gehört.

Gönne dir deine Auszeiten und lass es dir richtig gut gehen. Du hast es verdient!

Und während du entspannt liest, und dich schon auf mehr Leichtigkeit freust, lass‘ mir doch einen Kommentar oder ein Like da! ;-)

Alles Liebe.

Laura

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Comments

  • 27. January 2016

    Liebe Laura,

    ein sehr schöner und inspirierender Artikel für das Einbauen von sogenannten “Still-Points” in den Alltag, damit mehr Qualität in der eigenen Arbeit möglich wird, wir uns in Achtsamkeit üben können und so viel ausgeglichener unseren Herzensprojekten nachgehen können.

    Vielen Dank für die schöne Erinnerung!
    Herzliche Grüße
    Lidia Schladt

    • 27. January 2016

      Liebe Lidia,

      vielen Dank für dein wertvolles Feedback und die sehr treffende Zusammenfassung! 🙂

      Liebe Grüße

      Laura

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