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Warum immer ich? Wieso du Glück im Unglück hast.

Warum immer ich? Wieso du Glück im Unglück hast.

Gehörst du auch zu den Menschen, denen immer wieder blöde Sachen passieren, die Pech haben oder einfach oft verlieren? Vielleicht denkst du dabei: „Warum immer ich?“.

Oft sind es Kleinigkeiten, die sich in Summe allerdings auch –für dich persönlich – bemerkbar machen. Hast du beispielsweise schon den Job gewechselt, weil es dir nicht gefallen hat und jetzt gibt es in der neuen Firma schon wieder ein Problem, womit du dich nicht wohl fühlst und wieder kündigen willst?

Begegnen dir immer wieder „komische“ Menschen, deren Art du einfach schlimm findest, was sie tun oder sagen? Kaum bist du den einen nervigen Menschen los geworden, steht schon wieder der nächste auf der Matte. Oder sind es einfach verschiedene „Zufälle“, die sich wiederholen?

Kannst du dabei eine Gemeinsamkeit erkennen? Sind es immer dieselben Menschen oder Situationen, die dir begegnen? Gibt es ein Reizthema, das immer wieder für Krach in deinen Beziehungen – ob beruflich oder privat – sorgt? Wo liegt der Knackpunkt?

Falls du jetzt ein paar Mal genickt hast und weißt wovon ich spreche, hast du sicher ein Interesse daran mehr über das Thema zu wissen. Du willst mehr darüber erfahren, lernen damit umzugehen, dass es dir besser geht und sich schließlich auch etwas verbessert.

Du willst dich von diesem „schlechten Karma“ befreien!

Ich biete dir hier 2 Sichtweisen, die dein Leben verändern können.

Sichtweise 1: Die Welt als unser „Spiegel“

Zunächst sollst du wissen, dass unser Inneres – das heißt Gedanken, Gefühle, usw. – immer auf die Außenwelt projiziert wird.

Es ist, als ob du in den Spiegel schaust und wahrnimmst wie du heute aussiehst. Wie sitzen die Haare, das Make-up und wirke ich heute müde oder fit? Genauso funktioniert das Spiegeln deiner „Seelenwelt“.

Du hast nur keinen richtigen Spiegel, sondern stattdessen Menschen und Situationen, die dir das Feedback geben. Voraussetzung dafür es zu erkennen ist, dass du wachsam und offen bist. Mit der Zeit wird sich deine Wahrnehmung immer mehr schärfen.

Frage dich immer wieder was das mit dir zu tun haben könnte.

Es kann sein, dass du neidisch auf die andere Person bist. Sie kann etwas, das du auch können willst.

Es ist möglich, dass die Situation dich an irgendetwas Traumatisches aus deiner Vergangenheit erinnert, dass du noch nicht verarbeitet hast (das läuft ganz oft unbewusst ab).

Auch Seiten, die uns an anderen stören, können uns daran erinnern, dass es etwas ist, das wir an uns selbst nicht mögen.

Wenn wir uns das bewusst machen und diese Erfahrungen für uns reflektieren, können wir viel lernen und immer weiter wachsen.

Und so kannst du sogar dankbar sein für „unangenehme Leute“ – sie können deine Lebenslehrer sein. Wenn du dich damit beschäftigst, wirst du sehen, dass sie auf einmal ganz nett sind 😉

Schluss mit der Opferrolle

Das Gute an dieser Strategie ist, dass du kein Opfer der Umstände mehr bist. Immer, wenn wieder etwas passiert, fragst du dich was will dir diese Situation gerade mitteilen und kannst es ändern. Sogar in genau dem Moment, wo du gerade Streit hast, kannst du dabei einlenken.

Es passiert nicht einfach irgendwas willkürlich, sondern du beeinflusst was dir passiert.

Und schon allein durch deine neutrale Bewertung, kann sich dein Gefühl dazu komplett ändern.

Sichtweise 2: Und manchmal soll es einfach so sein

Manchmal passieren Sachen, die wir einfach nicht verstehen können. Wir haben nichts falsch gemacht und dennoch haben wir offensichtlich Pech. Dann hilft nur das Positive aus der Situation zu ziehen und oft erkennen wir Wochen, Monate oder sogar erst Jahre später, dass es besser war, dass dies oder das passiert ist. Es hatte Einfluss auf einen anderen Bereich.

Wenn du z.B. einen Job unbedingt willst und du alles dafür tust, um ihn zu bekommen. Trotzdem kriegst du am Ende die Absage und bist bitter enttäuscht. „Ich habe doch alles getan. Wieso hat es nicht geklappt?“. Und gehen wir davon aus, dass du eine gute Ausstrahlung hattest und die richtigen Glaubenssätze, etc. Dann ist es für dich null schlüssig, warum du den Job nicht bekommen hast.

Ein halbes Jahr später findest du einen anderen Job und merkst, dass dieser viel besser ist, als der andere gewesen wäre. Vielleicht ist er näher an deinem Wohnort, du verdienst mehr, die Aufgaben sind besser, oder alles zusammen. Dann geht dir ein Licht auf. Du erkennst, dass es besser so war.

Zwischenstationen auf deinem Weg zum Ziel

 

Oft denkst du dir, dass du dein Ziel erreicht hast. Du hast einen tollen Mann gefunden, den super Job oder was auch immer.

Plötzlich macht er Schluss oder du wirst von heute auf morgen gekündigt. Deine Reaktion? „Das ist total unfair. Ich war doch so glücklich. Es hat so gut gepasst.“…

Auch hier ist es wahrscheinlich so, dass du es in dem Moment wirklich gar nicht verstehst. Doch wenn du einen neuen Job oder einen neuen Partner hast, überlege dir was du durch deinen Ex-Partner gelernt hast, das du gebraucht hast, um mit dem richtigen zusammen sein zu können. Du hast dich langsam ran getastet.

Auch den neuen Job hättest du ohne diese „Vorerfahrung“ – und ist sie auch noch so kurz gewesen – vielleicht nicht antreten können.

Du siehst: alles hat seinen Grund. Und oft können wir dankbar sein, dass es so und nicht anders gelaufen ist.

Seit ich folgendes Mantra für mich angenommen habe: „Alles ist für irgendetwas gut!“, geht es mir gut. Denn ich weiß, egal was passiert, es ist gut.

Es nimmt nicht den ersten Schmerz, wenn etwas Schlimmes und/oder unvorhergesehenes passiert. Ich weiß jedoch, dass es zu meinem besten war und kann so besser damit umgehen.

Zusammenfassung:

 

Ich möchte das noch mal kurz für dich zusammen fassen. Es gibt zwei Sachen im Außen, die es gilt richtig zu interpretieren. Und schon geht es wieder weiter.

  1. Mir passieren „blöde Sachen“, weil ich in meiner inneren Welt irgendwelche Defizite habe, z.B. negative Glaubenssätze, unklare Ziele, Unsicherheit, oder etwas Ähnliches.

Hier heißt es hin schauen, hin spüren was es ist und dies ändern. Auch ehrliches Feedback von anderen Leuten kann dir hier sehr gut helfen.

  1. Diese Sachen passieren, weil es besser für uns ist. Dann, wenn wir gerade gar nichts verstehen, müssen wir einfach Vertrauen haben, dass es besser so ist. Entweder wir verstehen es sofort oder aber auch erst viel, viel später was der Grund dafür war.

Wichtig ist nur wirklich zu vertrauen – in das Leben und den Fluss des Lebens.

Mir liegt dieses Thema sehr am Herzen. Warum? Weil ich mich selber früher als Opfer der Umstände gesehen habe. Seit ich verstanden habe, dass ich es beeinflussen und ändern kann, fühle ich mich frei und das Leben ist leichter.

Im Coaching helfe ich heute anderen auch an diesen Punkt zu kommen und damit Grenzen zu überwinden.

Kommst du auch an einem Punkt nicht weiter? Lass uns die Situationen und Menschen, die dir Probleme machen gemeinsam reflektieren. Hier kannst du direkt einen Termin vereinbaren.

Nun, wünsche ich dir viel Spaß beim ausprobieren und beim nächsten Schritt in ein freies Leben, das dich erfüllt und glücklich macht.

Alles Liebe.

Laura

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